Bild vom Kind

Wir alle kennen Aussprüche unserer Kinder wie „kann selber…“ oder „will alleine…“. Damit zeigen bereits Kleinkinder ihr Streben nach Unabhängigkeit und Selbstständigkeit.
Der Erwachsene sollte ihnen dabei Begleiter sein, Hilfestellungen und Anreize geben wo es nötig ist, im Übrigen aber dem Kind seine eigenen Erfahrungen und sein eigenes Erleben zugestehen. In der Montessori-Pädagogik spiegelt der Satz „Hilf‘ mir, es selbst zu tun“ diese Grundeinstellung wider, die auch wir als Basis für unser pädagogisches Handeln betrachten.
Während der ersten sieben Lebensjahre steht aus entwicklungs-psychologischer Sicht die sensomotorische Phase im Vordergrund. Das Kind möchte die Welt mit allen Sinnen erfahren:
Dinge anfassen, in den Mund nehmen, betrachten, riechen, schmecken, hören, damit hantieren…
Ein Kind denkt in diesem Alter noch nicht abstrakt, es muss erfahren und begreifen. Kinder wollen und müssen sich bewegen. Behindern wir also diesen kindlichen Bewegungsdrang, behindern wir damit auch andere Lernvorgänge. Entwicklung ist ganzheitlich zu sehen, ein Schritt löst immer den nächsten aus. Im Kindergartenalter lebt das Kind noch in der Erfahrung des Augenblicks.
Seine Handlung ergibt sich aus dem, was es tut. 

"Glück liegt nicht darin, dass man tut, was man mag, sondern, dass man mag, was man tut"

- J. M. Barrie -

Unser Gesamtkonzept